Presse

„Welche neuen Kommunikations- und Verhaltensformen haben sich bei der virtuellen Partnerjagd entwickelt? Das wollen der Sexualwissenschaftler Prof. Dr. Martin Dannecker und der Kommunikationswissenschaftler Richard Lemke mit der Studie ‚Netzlust‘ herausfinden. ,Eine Hypothese ist, dass der Chat im Internet sexuelle Wünsche generieren kann‘, so Lemke gegenüber siegessaeule.de. Das Internet wäre damit eine Art sexueller Katalysator: ,Zum Beispiel devote Wünsche oder SM-Praktiken, die vorher vielleicht nur eine ganz heimliche oder seltene Phantasie waren‘ würden dank des Internets dann eher ausgelebt.“

„Noch Bock auf Live?“Siegessäule.de vom 05.11.2011


„Frauen und Internetsexualität“

taz.de vom 15.09.2011


„Für viele ist es ein Raum, den sie mit dem Wunsch nach Kontaktanbahnung aufsuchen. Doch das geht oft nicht so schnell. Sondern es entsteht zunächst ein mehr oder weniger langes Gespräch über Sexualität. (…) Dabei entwickelt sich eine Dynamik höchster Sexualisierung, die Fantasien freisetzt, welche differenziert und ausgefeilt werden und – ganz entscheidend – mit der Zeit die Gestalt eines Wunsches nach Realisierung annehmen.“

Die Erregung ist gigantisch„, Die Weltwoche vom 12.05.2011